Mahnwache auf dem Erfurter Anger - 26.08.2010
Nur gemeinsam können wir eine Veränderung erzwingen.
Unterstützen Sie unseren Protest!
Die Thüringer Hebammen fordern auf einer Mahnwache in Erfurt die Verbesserung ihrer Arbeits- und Einkommenssituation.
Kolleginnen aus ganz Thüringen machten mit Plakaten und Bannern auf ihre aktuelle Lage aufmerksam. Unterstützt wurden sie dabei von jungen Familien. Die um ein leeres Babykörbchen aufgestellten Grabkerzen wurden nicht angezündet, in der Hoffnung, "dass unser Berufsstand nicht ausstirbt", sagte Elke Pirrhs, Vorsitzende des Hebammenlandes-verbandes Thüringen.
Zahlreiche Vertreter aus der Politik suchten das Gespräch mit den Hebammen und bekundeten ihre Unterstützung. Auch Kersten Steinke (Die Linke), Vorsitzende des Petitionsausschusses des Bundestags, war vor Ort.
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Hebammen in Existenznot !
Der Protest geht weiter!
Die flächendeckende Versorgung mit Hebammenhilfe vom Beginn der Schwangerschaft bis ans Ende der Stillzeit ist auf Grund der sich permanent verschlechternden wirtschaftlichen Situation der Hebammen akut in Gefahr.
Deshalb brauchen wir dringend eine Lösung, die allen Frauen, an allen Orten eine verlässliche geburtshilfliche Versorgung sichert und den Hebammen ein existenzsicherndes Einkommen.
Dazu müssen wir den Druck auf die politisch Verantwortlichen im Gesundheitsministerium aufrecht erhalten.
Um unsere Beharrlichkeit zu demonstrieren, finden seit dem 1. Juli reihum in allen Bundesländern Mahnwachen statt.
Am 26.08.2010 Mahnwache auf dem Erfurter Anger (15.30 -17.30 Uhr)
Nur gemeinsam können wir eine Veränderung erzwingen.
Unterstützen Sie unseren Protest!

Martina Klenk und Frau Taubert, Thüringer Ministerin für Soziales und Gesundheit bei der Mahnwache der Hebammen
Die Gesundheitsministerkonferenz reagiert auf den Protest der Hebammen.
Die Mahnwachen haben begonnen und die Gesundheitsminister reagieren.
Auf der Gesundheitsministerkonferenz der Länder am 01.07. wurde einstimmig beschlossen: Die Bundesregierung wird aufgefordert, die durch die Erhöhung der Berufshaftpflichtprämien in Existenznot geratenen Hebammen zu unterstützen. Das berichtete die Pressestelle des Bremer Senats. Damit der Protest auch weiterhin wahrgenommen wird, folgen weitere Mahnwachen in ganz Deutschland folgen.
Der Protest geht weiter: Mahnwachen quer durch Deutschland
Stellungnahme des HLV zum Schiedsstellenentscheid 
Seit dem 01.07. neue Hebammen Vergütungs-Vereinbarung
in Kraft
JETZT REICHT’S - HEBAMMEN-PROTESTTAG
Unter diesem Motto stand der Protesttag der Hebammen bundesweit. Wir wurden gehört! Die Resonanz auf unsere Aktionen waren groß.
Lesen Sie mehr über unseren Protest in unserer Presseschau.
zur Presseschau Protesttag 2010 
Unbezahlbare Haftpflichtprämien bedrohen die Existenz des Hebammenberufes und die flächendeckende Versorgung der Gebärenden
Seit Monaten weist der Hebammenverband Krankenkassen und Politik darauf hin, dass durch die steigenden Haftpflichtprämien ‐ bei stagnierenden Einnahmen ‐ verstärkt freiberuflich tätige Hebammen aus der Geburtshilfe gedrängt werden.
Pressemitteilung des DHV weiterlesen 