Presseinformationen zum Protesttag am 05.05.2010

Artikel aus der TLZ vom 05. Mai 2010

Apfel und Ei reichen nicht

Zu den Protesten der Hebammen gegen ihre Entlohnung und die ihnen auferlegten Abgaben schreibt Gerlinde Sommer, stellvertretende Chefredakteurin der Thüringischen Landeszeitung (Weimar):
Hebammen sind keine Berufsdemonstrantinnen. Dafür haben sie gar keine Zeit. Dass jetzt Hundert von ihnen aus allen Teilen Thüringens auf den Erfurter Anger gekommen sind, um gegen ihre Entlohnung mit karg gefüllten Lohntüten zu protestieren, das zeigt den Leidensdruck.
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Artikel aus der TLZ von Katja Schmidtke / 05.05.10 / OTZ

Protest Geraer Hebammen gegen zu teure Prämien

Hohe Versicherungsbeiträge sorgen bei den Hebammen für Unmut. Sie sind es, die Risiken absichern. Das bringt ihre Existenz in Gefahr. Die Hebammen des Geburtshauses in Gera wollen dagegen protestieren.
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Artikel aus der TLZ von Claudia Klinger / 05.05.10 / TA

Hebammen gehen auf die Straße

Am Nachmittag gehen auf dem Anger in Erfurt Hebammen auf die Straße. Anlässlich des internationalen Hebammen-tages wollen sie gegen steigende Versicherungsprämien bei stagnierenden Einnahmen protestieren. Beate Riebold aus Gotha ist in Erfurt dabei.
Gotha. "Die Entwicklung ist wirklich dramatisch. Wegen jüngster Gerichtsurteile, aus denen sehr hohe Schadensersatzsummen resultieren, sind die Beiträge zur Haftpflichtversicherung stark gestiegen", sagt Beate Riebold. Lag der Beitrag 2008 noch bei 1800 Euro pro Jahr und Hebamme, so stieg er im vergangenen Jahr auf 2600 Euro und soll ab Juli auf 3700 Euro erhöht werden.


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Artikel aus der TLZ von Laura Schmah / 05.05.10 / TA

Hebammen bangen um Existenz

Für bessere Arbeitsbedingungen ziehen die Thüringer Hebammen heute zu einer Protestkundgebung über den Erfurter Anger. Zum 1. Juli diesen Jahres soll ihre Berufshaftpflichtversicherung erhöht werden. Geburts-helferinnen in Thüringen fürchten deshalb um ihre Arbeitsplätze und um die Qualität der Versorgung für junge Mütter.
Erfurt. Das große Wohnzimmer strahlt Gemütlichkeit aus, im Spielzimmer werden einige kleine Kinder betreut und nebenan beginnt ein Schwangerschafts-Nachbereitungskurs. Im Geburtshaus in Erfurt konzentriert man sich ganz auf Mutter und Kind. Aber dass die Existenz des Geburtshauses gefährdet ist, lässt sich kaum ausblenden.


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Artikel 05.05.10 / AFP

Hebammen protestieren gegen schlechte Arbeits-bedingungen

Bundesweit haben Hebammen für bessere Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten demonstriert. In Städten wie Köln, Stuttgart, München und Berlin versammelten sich laut Deutschem Hebammenverband jeweils mehrere hundert Demonstranten.


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Artikel der TLZ von Stefanie Bühlchen / 04.05.10 / TLZ / AFP

Hebammen bangen um Zukunft

Nach über einjährigem Wirken in den neuen Räumen am Carl-Zeiß-Platz 12 verzeichnet das Geburtshaus Jena so viel Zuspruch wie nie zuvor. Grund dafür sind die von den Krankenkassen seit 2008 übernommenen Betriebskosten, die Frauen eine Geburt im Geburtshaus ohne finanzielle Mehrbelastung ermöglicht.
Jena. Außerdem bieten die neuen Räume Platz für ein erweitertes Leistungsangebot. Neu sind beispielsweise die geburtsvor-bereitende Akupunktur sowie eine Osteopathiesprechstunde. Nach der Entbindung betreuen die Hebammen die Familien noch bis zu einem Jahr.

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Pressemitteilung MDR /05. Mai 2010

Hebammen: Diesmal brauchen wir Hilfe!

In ganz Deutschland haben Hebammen für eine höhere Bezahlung und bessere Arbeitsbedingungen demonstriert. Anlass ist der Welthebammentag.

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Audiobeitrag des MDR "Hebammen in der Kise" weiter

Audiobeitrag des MDR
"Hebammen protestieren bundesweit für mehr Geld" weiter


Pressemitteilung DIE LINKE. Fraktion im Thüringer Landtag, 2010

 

Karola Stange: Hebammen in ihrer Existenz bedroht

Die wichtige Rolle von Hebammen im Gesundheitssystem werde zwar immer betont, jedoch sei eine flächendeckende Versorgung mit Geburtshelferinnen nicht garantiert, so Karola Stange, gleichstellungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE im Thüringer Landtag, vor dem morgigen Internationalen Tag der Hebamme und angekündigten Protesten.

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Pressemitteilung DIE Grünen. 2010

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN unterstützen Proteste der Hebammen

Zum Internationalen Hebammentag am 05.Mai gingen Deutschlandweit Hebammen auf die Straße um auf ihre schlechte Entlohnung, viel zu hohe Hafpflichtprämien und schlechte Abeitsbedingungen aufmerksam zu machen.

zur Pressemitteilung der Grünen