Fortbildung zur digitalen Patient*innenakte

Am Nachmittag des 28. Mai fand die Fortbildung des Landespflegerats Thüringen zum Thema „Die digitale Patient*innenakte – was bedeutet das für die Hebammenarbeit?“ als virtuelle Veranstaltung statt.

Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende des Landespflegerates Thüringen, Martina Röder, referierte Annika Wanierke, 1. Landesvorsitzende des Hebammenlandesverbands Thüringen, über die elektronische Patient*innenakte (ePA).

Das digitale Nutzungsverhalten von jungen Frauen, Familien und Hebammen hat sich in den letzten Jahren verändert. Recherchen im „World Wide Web“, die Nutzung von Social Media, Videotelefonie und Online-Beratungsportalen sind Teil des Alltags geworden.

Der Grundgedanke der Selbstbestimmung der Versicherten steht bei der Nutzung der ePA stets an erster Stelle. Von den gesetzlichen Voraussetzungen, dem Datenschutz und der notwendigen technischen Ausrüstung bis hin zur praktischen Umsetzung im Hebammenallltag erläuterte Annika Wanierke die Auswirkungen der Digitalisierung der Patient*innenakte. Dabei bleibt die originäre Hebammenarbeit unangetastet.

Etwa zehn Hebammen folgten interessiert dem einstündigen Vortrag.

HLV Thüringen